Wir gratulieren…

Sonja Muth zur bestandenen Steuerberaterprüfung

Michael Henn (für die Kanzleileitung) und Sonja Muth

Michael Henn (für die Kanzleileitung) und Sonja Muth

 

Überbrückungshilfe III

Seit 10. Februar 2021 kann die Überbrückungshilfe III beantragt werden. Leider gibt es keine eindeutige Rechtsgrundlage, auf die wir bei der Beantragung zurückgreifen können. Vielmehr wird alles über FAQ`s geregelt. Diese beinhalten viele unbestimmte Rechtsbegriffe und sind sehr stark auslegungsbedürftig. Erschwerend kommt noch hinzu das diese FAQ`s fast wöchentlich angepasst werden und es dadurch zu laufenden Änderungen bei der Förderhöhe kommen kann.

Nachstehend haben wir eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

  1. Förderzeitraum:
    • November 2020 – Juni 2021
    • Wenn Novemberhilfe und Dezemberhilfe in Anspruch genommen wurde kann für die Monate keine Überbrückungshilfe III beantragt werden
  2. Förderhöhe:
    (Vergleichszeitraum 2019, der Umsatzrückgang muss coronabedingt sein)
    • Mehr als 70% Umsatzrückgang à 90% der Fixkosten
    • Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% à 60% der Fixkosten
    • Umsatzeinbruch zwischen 30% und 50% à 40% der Fixkosten
  3. Antragsvoraussetzung:
    • Ein Umsatzeinbruch von mindestens 30% in einem Monat.
  4. Antragsverfahren:
    • Die Anträge können ab sofort gestellt werden.
    • Wenn jetzt ein Antrag gestellt wird muss der Umsatz für die verbleibenden Monate geschätzt werden (Mandant).
    • Ende des Jahres muss eine Schlussabrechnung durchgeführt werden. In diesem sind die tatsächlichen Werte anzugeben. Dadurch kann es zu einer Nachzahlung oder Erstattung kommen.
  5. Förderfähige Kosten:
    • Sämtliche Fixkosten des Unternehmens die im Förderzeitraum fällig sind. Es kommt nicht auf das Rechnungsdatum oder die Zahlung an, sondern alleine auf die Fälligkeit.
    • Die Kosten dürfen nicht einseitig veränderbar ein.
    • Verbindlichkeiten, die schon vor dem 01. Januar 2021 bestanden, aber im Förderzeitraum fällig sind können als Fixkosten berücksichtigt werden (gestundete Zahlungen).
    • 20% Aufschlag auf alle Fixkosten, wenn Personalaufwendungen vorhanden sind die nicht von Kurzarbeit erfasst werden.
    • Bauliche Modernisierung-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen für Hygienemaßnahmen bis zu Euro 20.000, – pro Monat (Kosten die seit März 2020 angefallen sind).
    • Ausgaben für notwendige Instandhaltungen.
    • Digitalisierungsmaßnahmen Euro 20.000, – einmalig (angefallen seit März 2020). Die Kosten können dem Monat mit der höchsten Förderung zugordnet werden. Hier werden jegliche Investitionen in Hard- und Software erfasst.
    • Marketing- und Werbekosten (vor 1. Januar 2021 begründet) maximal in Höhe der Ausgaben aus 2019.

 

Zu diesen Themen haben wir 2 Mitarbeiterinnen (Christina Gutermuth und Elisabeth Krauß) abgestellt, die sich um die Anträge für die Überbrückungshilfe III kümmern. Für die Beantragung setzen Sie sich bitte mit Ihnen in Verbindung.